Es ist später Dezember, aber gestern war ich noch mit der Ape in die Stadt zu einem Krankenhausbesuch gefahren – mit offenem Verdeck bei strahlend blauem Himmel!
Nun, es waren Temperaturen um den Gefrierpunkt, aber mit dem gefütterten Eismantel, Winterhandschuhen und einer Mütze war es eine angenehme und gemütliche Fahrt.
Trotz der serienmäßig üppig bemessenen Batterie von rund 40 Ah bemühte sich die Ape mehrere Umdrehungen redlich, den Motor auf Startgeschwindigkeit zu drehen. Hat geklappt, hat aber fühlbar Mühe gekostet. Die ersten paar Sekunden mochte der kleine Motor dann auch ein paar Millimeter Spalt in der Drosselklappe bekommen, um nicht gleich wieder auszugehen.
Nachdem die ersten Gangwechsel durch ein Getriebeöl mit der gefühlten Konsistenz von Butter geschafft waren, lief die Ape fröhlich und flott wie eh und je durch die Kälte. Die höhere Dichte der Luft erhöht theoretisch den Füllgrad des Motors. Mein Kollege mit Privatpiloten-Lizenz (ja, der mit dem Karnickelsprit) sagt immer dazu: „Es ist tragfähige Luft.“ Bei den Flugmotoren – Konstruktionen, die wie die Ape bis auf die 50er-Jahre zurückgehen – gibt es wirklich mehr Leistung bei kalter Luft. Dazu steigen der Wirkungsgrad des Propellers und der Auftrieb der Flügel durch die höhere Dichte der Luft. Das merkt man real: Nie kommt man so schnell hoch wie an einem kalten Wintertag.
Auch heute war wieder so ein sonniger Wintertag mit stahlblauem Himmel, so dass meine Wahl sofort wieder auf die Ape fiel. Den Mantel an und die Mütze ins Gesicht gezogen sehe ich es auf der Straße glitzern: Das ist kein Raureif, sondern große Körner liegen da verstreut. Die staubtrockene Straße ist übersät von Salzkristallen der Größe ausgewachsener Ameisen. Die Schergen der Straßenmeisterei waren auf Raubzug. Sie sind sozusagen die Antagonisten des Fahrzeugherstellers. Der Sensenmann der Automobilwelt, der das Ende des Fahrzeuglebens einfordert und die Gefährte zurück in die Welt der Metallurgie holt. Alpha wie Auto, et Omega wie Ofen.
Wir alle wissen, dass italienische Fahrzeuge nicht für Streusalz gedacht sind und indisch gepresste Apen schon einmal überhaupt nicht. Die trockenen Bröckchen auf der Straße machen mir da keine rechte Angst, trocken sind sie wie Straßenstaub. Sorgen mache ich mir über den Rückweg, wenn das hygroskopische Salz Feuchtigkeit aus der Luft aufgenommen hat und plötzlich die Reifen einen nassen Salzsprühnebel von der Straße auf den Unterboden werfen – obwohl es nie geregnet hat.
Ich arbeite lange genug in der Automobil-Zulieferindustrie, um zu wissen, was ein Salzsprühnebeltest mit Dingen anstellt, die aus Metall sind.
Nein, heute bleibt Ape in der Garage. Genau genommen muss es heißen: „Ab heute bleibt die Ape in der Garage.“ Mindestens bis es ein paar Mal stark geregnet hat.
Das ist also das Ende der Saison 2025. Schauen wir, was das Jahr 2026 für die Ape bringen wird. Eines scheint dabei schon mal sicher: Es wird die größere 10.000-km-Wartung kommen mit Ölwechsel, Ventilspiel-Einstellung und Durchsicht der Fahrwerkslager. Das wird spannend.
Das ist das Erste, was ich mich gefragt habe: Wenn man einen „Rekord“ fahren will, wieso nimmt man dann zwei Passagiere mit? Zwei ausgewachsene Männer sind bei einem Leergewicht von 390 kg des Fahrzeugs mal ganz schnell 50 % Zuladung. Zumal beide Passagiere nicht ganz ins Gardemaß der Jockey-Klasse passen. Und die Nordschleife ist alles andere als eine flache Piste.
Die zweite Frage, die sich mir aufdrängt: Warum trägt man als Passagier einen Helm zum T-Shirt, wenn der Fahrer einen Rennanzug trägt?
Nun, mit Ihrer rekordverdächtigen Rundenzeit von knapp über einer halben Stunde ist das Tuktuk nur etwa dreimal so lange auf der Straße unterwegs gewesen wie ein Auto, das man als halbwegs flott bezeichnen würde.
Und daraus ergibt sich unweigerlich meine dritte Frage: Wäre die Calessino vielleicht schneller?
Das Daihatsu-TukTuk hat dabei ganze 23 PS bei 390 kg. Vom Leistungsgewicht liegt die Calessino da bei etwa dem Doppelten: Rund 350 kg lassen sich von 10,2 PS anschieben!
Nein, vermutlich würde die Calessino auch ohne Beifahrer Mühe haben, hintenan zu bleiben. Ein Versuch wäre es wert, die Eifel in einem Tag mit der Ape erreichbar.
Aber nach einer kurzen Recherche muss ich ernüchtert feststellen, dass es zum Showdown am Ring nicht kommen wird, denn nicht erst seit der Neuregelung an der Nordschleife in dieser Saison (keine Touristenfahrten für Krafträder mehr) wäre die Ape wohl nicht auf den heiligen Asphalt gekommen, um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, denn:
350 kg lassen sich von 10,2 PS anschieben!
Nein, vermutlich würde die Calessino auch ohne Beifahrer Mühe haben hintenan zu bleiben. Ein Versuch wäre es wert, die Eifel in einem Tag mit der Ape erreichbar.
Aber nach einer kurzen Recherche muss ich ernüchtert feststellen, dass es zum Showdown am Ring nicht kommen wird, denn nicht erst seit der Neuregelung an der Nordschleife in dieser Saison (keine Touristenfahrten für Krafträder mehr) wäre die Ape wohl nicht auf den heiligen Asphalt gekommen, um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, denn:
Von den Touristenfahrten ausgeschlossen sind Kraftfahrzeuge, deren eingetragene Höchstgeschwindigkeit weniger als 130 km/h beträgt, […], nicht dem fahrdynamischen Charakter eines PKW entsprechen, wie […] Trikes [und ein …] ungepolsterter Käfig.
Oder zumindest so etwas Ähnliches. Das dachte ich mir beim Blick auf das Tablet, das der Kleine in der Hand hielt. So ist das mit Kindern von vier bis sechs Jahren: Kaum schaut man einmal weg, haben sie sich ein Tablet organisiert, YouTube angeworfen und schauen Dinge von zweifelhaftem Inhalt: Mickey Maus in diesem Fall. Schnell geschnitten, bunt, schrill und dafür ohne tieferen Inhalt oder – Gott bewahre – ein Lernziel.
Vielleicht ist auch beim ersten Blick meine Phantasie mit mir durchgegangen und es ist eine ältere Bajaj RE?
Nein, das passt auch nicht: Es gab die Bajaj wohl früher auch mit nur einer Lampe auf dem mitgelenkten Kotflügel – ähnlich wie bei einer Ape Faro-Basso. Aber solch eine alte Bajaj müsste dann die dreigeteilte Frontscheibe haben. Das Mäuse-Tuk hat aber eine gerundete, einteilige Frontscheibe – wie die Ape Calessino oder auch die modernere Bajaj RE.
Eine ältere Bajaj RE, aufgenommen von mir in Pune, Indien
VVermutlich ist es doch einfach nur ein generisches Tuk Tuk. Es fehlen so oder so die Blinker an der Front. Dazu haben diese beiden Tuk Tuks (wie auch alle anderen im Film, die regulär grün-weiß daherkommen) keine Trennwand hinter dem Fahrer. Da hat die Ape City aber eine dünne Wand, die Bajaj RE dazu noch einen deutlich sichtbaren Kasten aus Blech. Die Aufhängung des Vorderrades mit der geschobenen kurzen Gabel erinnert mich dann doch wieder an die Konstruktion der Ape seit Generationen.
Es ist also doch ein generisches Gefährt. Oder dramatischer sozusagen „Frankensteins Dreirad“.
Kaum ist die Neugierde geweckt, habe ich an anderer Stelle gleich ganz andere Details gefunden, bei denen Disney so nah an der indischen Realität ist, dass es verblüfft: die Ladung der kleinen Dreiräder und ihre ordnungsgemäße „Ladungssicherung“. Genau so habe ich es vor über einer Dekade in Indien erlebt!
Das neue Jahr fängt an und es ist Zeit, das letzte Jahr mit der Ape einmal revue passieren zu lassen.
Vor einem Jahr habe ich mir Vorsätze für das Jahr 2022 vorgenommen, was die Ape angeht. Meine Vorsätze sind im Wesentlichen den Gang der meisten Neujahrsvorsätze gegangen. Den einzigen Haken kann ich an die erfolgreiche Hauptuntersuchung machen. Der Rest der Punkte ist zumindest im letzten Jahr nichts geworden: 100 Geocaches an einem Tag? Anderen Familien-Aktivitäten zum Opfer gefallen? Die Chrom-Blenden für die Scheinwerfer? Ich habe mich nicht getraut, die Blechhalter abzusägen. Vermutlich muss man das aber tun. Mit der Ape zum Drive-In? Haben wir einem Spielkollegen meines Sohns versprochen, aber noch nicht gemacht. Und jetzt ist ja nun erst mal Winter.
So geht es weiter, versuchen wir es einfach in 2023 noch mal. Immerhin habe ich gleich zwei Mal die Ape zur Arbeit genommen. Das klingt nicht besonders, aber mein Arbeitsweg sind halt schon ca. 130 km am Tag…
Ja, wir haben trotzdem eine Menge Spaß gehabt, die blaue Calessino und ich. Und jetzt könnte man fragen, was mich der Spaß denn über das Jahr gekostet hat:
Bei einem Verbrauch von 3,92 l/100 km habe für 1840 km im Jahr 2022 ganze 72 l Benzin gebraucht. Das hat mich 132 Euro gekostet und ergibt somit variable Betriebskosten von 7,18 €/100 km.
Das ist einfach, denn außer Benzin gab es im letzten Jahr keine Betriebsmittel zu kaufen. Wartung mit Ölwechsel machen wir dann in diesem Jahr, wenn die 5000 km rum sind!
Bleiben noch die Fixkosten:
67,90 € Hauptuntersuchung
42,00 € Steuer
28,88 € Versicherung.
Unsere Ape kostet uns also ca. 11,50 € im Monat – nur damit sie da ist.
Der größte Anteil dürfte der Wertverlust sein, wenn ich die Ape über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abschreibe, dann wären das ca. 700 € im Jahr.
Aber das ist nur die halbe Wahrheit – denn die Ape möchte ich schon länger als 10 Jahre behalten. Außerdem hat sie einen Restwert. Und den zu kalkulieren fällt mir sehr schwer: Es gibt keine Ape mehr neu zu kaufen und der Markt in Deutschland ist so wie so eher ein Liebhaber-Markt. Wer kauft sich hier eine Ape, nur weil er irgendwas zum Fahren braucht? Wenn ich die Angebote für Api im Netz so ansehe, dann wäre sie verblüffend wertstabil – falls jemand die in den Portalen aufgerufenen Preise denn auch realisiert bekommt. Denn der Markt für Api ist alles in allem in Deutschland doch eher klein.
Der letzte und der erste Tag des Jahres sind traditionell Geocaching-Tage. Wir waren dazu im Norden von Dortmund unterwegs. Auf dem Weg fällt mir ein, dass wir noch keine Berliner haben – und durch Zufall kommen wir gerade an einer Bäckerei vorbei. Und davor steht eine kleine, schwarze Ape 50 ZAPC mit den alten Pressglas-Lampen.
Kurz bevor die Bäckerei die Türen schließt, bekomme ich noch das letzte Paar Berliner. Das macht mich froh – aber als ich mit der Beute aus der Tür komme, macht mich die Ape wieder ein Stück traurig – beim Blick auf den Tacho: Sie hat knapp 71 km darauf stehen!
Wie so viele Ihrer Leidensgenossinnen hat sie jemand gekauft, ihr ein Nummernschild montiert und sie irgendwo in der Stadt aufgestellt. Vielleicht hat sie alle paar Wochen mal den Standort gewechselt. Vielleicht auch noch nicht einmal das.
Still steht sie da, nur die Sturmböen zerren am Plakat, das man ihr aufgezwungen hat. Nichts, was sonst Ihre Federn bewegt. Sie ist nun schon mindestens 4 Jahre alt, vermutlich deutlich mehr: Das Plastik Ihrer Kotflügel ist ausgebleicht, ihre Reifen werden hart und porös, noch bevor sie sich abnutzen.
In Pontedera hat man Ihr drei Räder und einen Motor gegeben, auf dass Sie durch die Welt knattern und dienlich sein möge. Wäre der Wind nicht so stark, könnte man sie vielleicht leise rufen hören: „Fahr mit mir!“ Tank mich mit frischem Sprit und ich fahre Dich hin, wo immer Du hin willst. „Zeige mir die Stadt da draußen – oder die Welt, falls Du zufällig sehr viel Zeit und Geduld hast.„
Jawohl, diese Ape ist Verschwendung! An Geld, an Material, an Platz und an Zeit. Diese Ape ist ein Verrat an der Idee des minimalistischen Individualverkehrs!
Man hätte sie durch eine Plakatwand ersetzen und stattdessen einen mobilitätsbedürftigen Menschen mit einer Ape glücklich machen können!
Heute war ich im Baumarkt. Mal nicht mit der Ape, sondern mit meinem französischen Kleinfahrzeug. Draußen sind die Straßen feucht und es wurde bereits Salz gestreut. Nein, da fahre ich die Calessino nicht, wenn es nicht notwendig ist.
Als ich wieder herauskam, sah ich eine Ape. Eine kleine, weiße 50er. Es wird gerade irgendetwas eingeladen. Ich gehe einmal halb herum, schaue: noch die alten Pressglas-Scheinwerfer, aber zwei Stück. Also eine ZAPC vor dem Facelift auf Euro 4 und damit vor dem Baujahr 2018.
„Na, jetzt noch mit der Ape unterwegs, es ist ja schon gestreut“, fange ich ein Gespräch an.
„Keine Sorge, da habe ich ordentlich vorgesorgt“, bekomme ich eine spontane Antwort und erfahre auch, womit und wie vorgesorgt wurde. Und dann entspinnt sich ein Gespräch über neuralgische Stellen der 50er, den Einsatz der Ape zum Transport, Vorbeugung von Rost.
Es stellt sich heraus, dass mein Gegenüber noch eine zweite 50er im Haushalt hat, eine ZAPC E4. Und kaum gesagt, fällt mir auf, dass ich beide Api schon mal in einem Hauseingang gesehen habe und mich gefragt habe: Wenn einer zwei solcher Gefährte hat, dann ist es bestimmt ein Fan.
Ja, ich erfahre neue Dinge über meine Ape: Nämlich, dass die ZAPC E4 andere Bremstrommeln hat als die ältere ZAPC. Nämlich die gleichen, die auch unser Calessino 200 trägt. Und ob ich auch Probleme mit ungleichmäßigem Bremsen hätte? Ja, habe ich! Und jetzt weiß ich auch, warum: Es gibt wohl eine Serie von Bremstrommeln, die nicht wirklich rund sind. Man müsste die Trommeln neu ausdrehen lassen.
Nun, ob ich das machen möchte, weiß ich noch nicht. So schlimm finde ich es nicht. Aber immerhin ist es gut zu wissen, was genau da nicht stimmt. So macht es mich nicht mehr nervös. Wissen ist Macht!
Ob ich die Ape-Schrauber bei YouTube kenne? Klar.
Ob ich auch in einem Ape-Forum bin? Klar.
Ich bekomme noch eine Empfehlung für die Hauptuntersuchung von Fahrzeugen (wovon die 50er-Ape ja nicht betroffen ist).
Was ist das Resümee für mich aus dieser Begegnung? Nun, es sind mehrere:
Die Gruppe der Ape-Fahrer ist klein. So klein, dass man sich schnell kennt und fast alle sich auf den gleichen Internet-Medien tummeln.
Die Gruppe der Ape-Fahrer scheint eine Gemeinschaft netter und hilfsbereiter Menschen zu sein.
Alle Ape-Fahrer haben irgendwie Angst vor Rost und Streusalz!
Und wer sich jetzt noch fragt, wie das mit den ganzen Modellen der Ape ist – für den haben die oben erwähnten Ape-Schrauber eine ganz anschauliche, aber unübersichtliche Aufstellung vorbereitet.. Am unübersichtlichen Teil ist allerdings Piaggio selbst schuld! Doch seht selbst:
Die Zeiten sind eigenartig. Spritpreisanstieg, dann der Krieg in der Ukraine. Der Betrieb einer Fahrzeugflotte war schon einmal günstiger. Nehmen wir die Fixkosten einmal als gegeben, dann hat meine kleine Fahrzeugflotte einen entscheidenden Vorteil: Ich kann mich immer für das Fahrzeug entscheiden, das für die Anforderung am günstigsten ist.
Im Sommer ist das jetzt oft die Ape: Kinder transportieren zur Schule, zum Kindergarten, zu Freunden oder zur Oma? Ape! Einkaufen? APE! Am Samstag fehlt noch das eine Teil vom Baumarkt? Aha! Inzwischen bin ich mit der Ape auch schon zur Arbeit gewesen – und das sind pro Tour 65 km.
In den letzten drei Monaten galt die Spritpreisbremse mit verringerten Steuersätzen. Das führte dazu, dass plötzlich Benzin im Literpreis deutlich günstiger wurde als Diesel. Selbst verbrauchsbereinigt machte es jetzt Sinn, eher den benzinbetriebenen Kleinwagen zu nutzen als den mit Dieselmotor! Verrückte Welt.
In diesen drei Monaten bin ich mit der Ape 714 km weit gefahren. Dafür musste ich fünfmal tanken, was bedeutet, dass ich den Tank immer ziemlich weit leerfahre. Seitdem ich etwas Übung im Umgang mit der Ape habe, schaffe ich es, den Verbrauch der Calessino zuverlässig auf unter 4 l/100 km zu drücken!
Dabei reden wir vom Betrieb mit E10, welches wegen des geringerem Brennwerts eigentlich sogar einen Mehrverbrauch von ca. 2 % ergeben sollte. Eine Verringerung des Verbrauchs durch die höhere Oktanzahl halte ich bei der Ape für ausgeschlossen. Dafür würde man eine Regelung des Zündzeitpunktes benötigen. Das hat sie nicht.
Der Trick scheint darin zu liegen, dass man auf langen Geraden nicht immer mit Vollgas fährt: Wenn man in der Ebene rund 55 km/h statt der 60 km/h fährt, dann kann man den Gasgriff um ca. ein Drittel schließen. Der Motor dürfte dann ziemlich nah am optimalen Betriebspunkt werkeln: Bei etwa zwei Dritteln Last bei einer Drehzahl im Bereich des maximalen Drehmomentes.
Zur Arbeit nehme ich oft, aber doch das Motorrad. Denn es ist im Vergleich das optimale Transportmittel: Ebenfalls als Einzylinder bietet es für eine Person und eine Laptoptasche genug Platz und bringt mich für einen vergleichbaren Verbrauch zur Arbeit – nur halt deutlich schneller.
Nun sagt mein Kollege Michael: „So ein Karnickelsprit käme ihm in keines seiner Fahrzeuge.“ Von ihm stammt auch der Ausdruck selbst. Der reine Alkohol hat aber eine Klopffestigkeit von 107 Oktan und ein Folgeprodukt daraus wird regulär als Klopfverbesserer auch in E5 beigemischt. Bisher kann ich am Karnickelsprit nichts Negatives finden.
Was ist denn das für eine Überschrift? Ist die Katze über die Tastatur gelaufen oder fehlt da was?
Nein, bei uns gibt es keine Katze. Da fehlt was: die Vokale. Es sollte „Minimalismus“ heißen. Wenn man es weiß, kann man sie weglassen und versteht es trotzdem. Vokale sind dann redundant und können weg. Genau, darum soll es gehen: Was überflüssig ist, braucht man nicht.
Und schon sind wir bei der Ape, denn sie ist ein minimalistisches Fahrzeug – wenn nicht sogar das minimalistischste aller Fahrzeuge, die man in den letzten Jahren kaufen konnte. Abgesehen vom Mofa vielleicht. Aber das kippt um, wenn man es loslässt.
Am Anfang steht die Motivation. Die Frage nach dem „Warum?“ stellt sich immer schon vor dem „Wie?“ oder „Was?“. Für die Ape könnte dies in einem Satz so lauten:
Möglichst vielen Menschen soll es ermöglicht werden, einen Mensch und Gepäck ohne Anstrengung wo anders hin zu bringen, ohne dass etwas nass wird.
Der Anforderungskatalog dazu passt dann auf den Deckel eines Pizzakartons (Bierdeckel benutzt man in Italien ja nicht):
Der Fahrer braucht eine Scheibe und etwas über dem Kopf, damit er bei Regen nicht nass wird.
Das Ding braucht einen Motor, damit niemand schieben und keine Tiere ziehen müssen.
Das Ding muss von selbst stehen können. Denn wenn es immer umfällt, kann man es nicht gut beladen. (Eine durchaus gute Frage, ich habe noch nie herausgefunden, wie die Inder mit ihren Zweirädern das genau anstellen.)
Die Mindestanzahl der Räder ergibt sich von allein zu drei Stück: Denn erst mit dem dritten Aufstandspunkt ergibt sich im dreidimensionalen Raum für die Position des zu entwerfenden Dings ein vollständig bestimmtes Gleichungssystem.
Außer dem Fahrer muss man noch was mitnehmen können. Entweder eine Menge Zeug oder mindestens zwei Leute. In Indien gegebenenfalls auch mehr.
Das Ding darf nicht teuer zu kaufen sein, sonst kaufen es arme italienische Bauern nämlich nicht. Und es darf auch nicht teuer im Betrieb sein, denn sonst benutzt es keiner. Und dann kauft es auch keiner bzw. nur die Doofen.
Das einzelne Rad kommt nach vorn, die zwei Räder nach hinten – denn hinten kommt die ganze Beladung hin.
Ein Motor nimmt dem Fahrer die Arbeit ab, das Ding zu schieben. Das ist der entscheidende Mehrwert – denn Schubkarren und Sänften gab es schon.
Es werden die hinteren Räder angetrieben, denn das vordere Rad anzutreiben ist kompliziert. Und kompliziert ist teuer – und überhaupt macht es keinen Spaß, das zu konstruieren.
Das Ding braucht eine Bremse zum kontrollierten Anhalten.
Der Motor wird mit Benzin betrieben, denn das gibt es überall und man kann es gut transportieren.
Der Motor bekommt nur einen Zylinder, denn jeder weitere macht im Prinzip nichts anderes als der erste auch.
Wenn man so ein Fahrzeug beladen will, dann braucht man externe Hilfe, sonst kippt es um. Um das zu vermeiden, braucht man mindestens drei Räder. Gesehen in der Nähe von Pimpri bei Pune (Maharashtra, Indien, 2011).
Schaut man sich die resultierende Architektur an, so verblüfft die Übereinstimmung mit dem ersten Automobil überhaupt, dem Patent-Motorwagen Nummer 1 von Carl Benz:
Benz Patent-Motorwagen Nummer 1, Quelle: Wikipedia, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Es ist ebenfalls ein Dreirad mit dem gelenkten, einzelnen Rad vorn und einem Antrieb mit einem Einzylinder-Benzin-Motor. Mit keinem Auto kommt man der ursprünglichen Automobilität so nah wie mit einer Ape!
Gut, wesentliche Fortschritte gibt es trotz alledem im Bereich der Fahrbarkeit und des Komforts. Der Motorwagen Nummer 1 war im Prinzip ein rein technischer Demonstrator. Die Idee eines Dachs gegen Regen war von Kutschen schon lange bekannt und Carl Benz auch klar – schon der Motorwagen Nummer 3 hatte neben einer Federung und einem Schaltgetriebe dann auch schon ein verschließbares Stoffverdeck – jetzt sind wir schon sehr nah dran an einer Calessino!
Hinzugekommen sind seitdem noch einige technische „Finessen“ der Ape in Sachen Fahrbarkeit und Komfort:
Ein Differentialgetriebe ermöglicht Kurvenfahrt ohne rubbelnde Reifen.
Ein Rückwärtsgang
Eine Frontscheibe, die mit höheren Geschwindigkeiten schnell offensichtliche Vorteile bietet
Scheibenwischer, die sich schnell aus dem Vorhandensein einer Scheibe erschließen. Diese sind in der Tat nicht rechtlich vorgeschrieben, es gibt bis heute auch Autos ohne Frontscheiben oder sogar mit Frontscheiben ohne Scheibenwischer, so wie z. B. den Caterham oder den Smart Crossblade.
Lampen – um nachts zu sehen, wo man hinfährt.
Kilometerzähler und Tankuhr, damit man den Tank nicht aus Versehen leerfährt. Und ja – genau genommen sind die beiden Anzeigen schon redundant!
Lenk- und Zündschloss
In der Tat sind viele Ausrüstungsteile letztlich aus rechtlichen Gründen hinzugekommen, welche die Ape zunehmend komplexer gemacht haben:
Türen – in Indien gibt es die Ape City bis heute ohne vordere Türen (und die hinteren werden als Extra zur erhöhten Fahrgastsicherheit vermarktet).
Beleuchtung hinten, Blinker, Rückfahrscheinwerfer und erst seit kürzerer Zeit auch eine Warnblinkanlage
Tachometer
Sicherheitsgurte
Eine „Auto Rickshaw“ ohne Türen. Zwar keine Ape, aber ein älteres Exemplar des lokalen Marktführers in Indien – eine Bajaj RE. Pune, 2011
Viel mehr ist an einer Ape eigentlich nicht dran. Man könnte sagen, dass dies das absolute Minimum darstellt, mit dem man auf deutschen Straßen heute unterwegs sein kann. Lässt man hiervon etwas weg, so wäre das Fahrzeug entweder illegal zu betreiben oder zumindest gäbe es einen wirklich relevanten Einschnitt in die Funktionalität.
Einen Drehzahlmesser? Hat die Ape nicht. Man hört, wie schnell der Motor dreht. Und dazu ist er so ausgelegt, dass er zu hohen Drehzahlen hin überproportional an Drehmoment verliert. Das heißt, seine Leistung sinkt ab einer gewissen Drehzahl wieder. Jeder Mensch mit einem Vortriebsbedürfnis – also eigentlich jeder – schaltet dann von ganz allein.
Eine Uhr im Armaturenbrett? Gibt es nicht. Man darf davon ausgehen, dass der Fahrer über eine Armband- oder andere Uhr verfügt. oder Uhren in der Umgebung verfügbar sind. Wenn nicht, dann kann man nach dem Sonnenstand schauen oder verlässt sich auf sein Zeitgefühl. Für die Pünktlichkeitsanforderungen auf dem italienischen Land sollte das hinreichend genau sein.
Eine Kühlwasser-Temperatur-Anzeige? Nein, in Ermangelung einer Wasserkühlung ist auch das unnötig. Nach Sicherheitstechnik wie im Auto muss man gar nicht erst suchen – und das ist ein ganz eigenes Thema für sich.
Im Prinzip handelt es sich bei der Ape Calessino also um den Lösungsansatz für Individualverkehr mit der kleinstmöglichen Anforderung an technische Komplexität.
Das führt zu einfacher Wartung und Reparatur und in letzter Konsequenz (hoffentlich) zu einer Steigerung der Zuverlässigkeit durch Verringerung der absoluten Zahl an Fehlermöglichkeiten im System. Denn die Komplexität ist nicht Dein Freund!
„Alles, was Du besitzt, besitzt irgendwann Dich.“
Tylor Durden im Film „Fightclub“
Aus unserer heutigen Welt heraus, in ihrer komplex technisierten Form, kann die Ape Calessino fast als philosophisches Statement betrachtet werden.
Piaggio selbst hat und hatte sich der Entwicklung und Produktion von sehr komplexen Geräten verschrieben: Flugzeuge für den Krieg und später auch für zivile Anwendungen (wobei man auch hier durchaus bereit ist, Konzepte mal von Grund auf neu zu denken).
Vermutlich war der Ansatz bei der Erschaffung der Ape ein profaner und pragmatischer Ansatz mit dem Ziel der Kostenreduktion in der Produktion für eine breite Massenproduktion. Das spiegelt sich auch 70 Jahre später in der aktuellen Ape Calessino noch wider.
Traue ich Piaggio zu, dass sie einen philosophischen Ansatz bei der Entwicklung der Ape seinerzeit zugrunde gelegt haben? Nein. Wohl eher nicht. Aber es bleibt eine schöne Vorstellung, dass es so gewesen sein könnte!
Es ist ein Jahr herum mit unserer dunkelblauen Ape! Man merkt es daran, dass plötzlich Geld vom Konto abgebucht wird: Steuer und Versicherung sind fällig!
Die Frage ist: Was kostet der Betrieb eines Calessino 200? Oder eher anders gefragt: Was kostet der Nichtbetrieb – die Fixkosten? Also die reinen Kosten des Besitzes.
Die Steuern sind festgesetzt mit 42 € – kein Verhandlungsspielraum. Ich finde das verhältnismäßig viel. Es sind immerhin 21 €/100 ccm. Man muss bedenken, dass die Calessino 200 sogar Euro 4 klassifiziert ist!
Im Vergleich dazu kostet unser Renault Clio 3 gerade einmal 62 € im Jahr. Das ist nur etwa die Hälfte mehr. Dafür hat man aber ein „richtiges“ Auto für bis zu fünf Personen. Das Auto belastet die Straßen im Vergleich zur Ape mit vier Rädern und einem etwa dreifachen Gewicht und der doppelten Verkehrsfläche. Es hat fast den sechsfachen Hubraum und die siebeinhalbfache Leistung!
Aber warum ist die Ape relativ gesehen so teuer im Vergleich zu einem Auto? Man könnte meinen, dass es am CO₂-Anteil liegen könnte, der seit der Steuerreform 2009 in die Berechnung der Kfz-Steuer eingeht. Aber technisch gesehen hängt die CO₂-Emission direkt am Treibstoffverbrauch (und der Treibstoffsorte). Renault Clio und Ape Calessino verbrennen den gleichen Super-Kraftstoff. Und während der Clio bei uns im mehrjährigen Mittel 6,15 l/100 km verbraucht, begnügt sich die Calessino mit 4,20 l/100 km. Klarer Vorteil für die Ape, sollte man meinen …
Also ist es vielleicht doch wegen der Emissionsklasse? Das kann eigentlich nicht sein, denn beide Fahrzeuge gehören in die Euro 4. Schließlich soll die Besteuerung von dreirädrigen Kraftfahrzeugen ja schließlich nach Hubraum „und Schadstoffemissionen“ bemessen. Das steht ja so im Kraftfahrzeugsteuergesetz:
Die Steuer bemisst sich
[…]
1b. bei dreirädrigen und leichten vierrädrigen Kraftfahrzeugen mit Hubkolbenmotoren, die unter den Anwendungsbereich der Richtlinie 97/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Juni 1997 über bestimmte Bauteile und Merkmale von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen (ABl. L 226 vom 18.8.1997, S. 1, L 65 vom 5.3.1998, S. 35, L 244 vom 3.9.1998, S. 20, L 67 vom 11.3.2008, S. 22), die zuletzt durch die Richtlinie 2009/108/EG der Kommission vom 17. August 2009 (ABl. L 213 vom 18.8.2009, S. 10) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung fallen, nach dem Hubraum und den Schadstoffemissionen
Und hier ist jetzt der Trick: Es sollte eigentlich so sein, wird aber nicht so gemacht! Da der Staat leider kein Herz für kleine, knatternde Apes hat, unterschlägt er ganz einfach und schnell unseren ungeregelten Katalysator in der Ape, Ihre elektronische Einspritzung und damit Ihre „ uro-4“-Einstufung. Noch mehr: Er unterschlägt sogar noch mehr den geringen Kraftstoffverbrauch und damit die geringe CO₂-Belastung. Denn egal, welches Dreirad man fährt: Man bezahlt einfach immer den Maximalbetrag von 21 €/100 ccm! Ja, genau: Die qualmende und stinkende Ape MP mit dem Zweitakter ist hier gleichgestellt und bezahlt das Gleiche! Und das nur, weil unsere Staatslenker nach dem Abschnitt 1a Mittagspause hatten und daher vergessen haben, sich zu überlegen, wie sie den festgelegten Einfluss der Schadstoffemissionen denn nun handhaben wollten.
Schade und ein wenig ärgerlich, finde ich. Denn das ist doch das falsche Zeichen in dieser Zeit, kleine, leichte und emissionsarme Fahrzeuge zu benachteiligen. Der schwache Trost bleibt, dass es mit 42 € absolut gesehen ein geringer Schaden bleibt. Dazu das Glücksgefühl, dass man ja noch gut davongekommen sei, wo es andere Menschen doch viel schlimmer trifft. So wie den Fahrer eines Trikes, der nach der Steuerreform nun für ein und dasselbe Trike in der Euro 2 nicht mehr 117 €, sondern mit 337 € gleich fast das Dreifache an Steuern bezahlt!
Der Blick auf die Versicherung stimmt mich fröhlicher: Natürlich bin ich nach einem Jahr unfallfreien Fahrens auf drei Rädern in meiner Schadenfreiheitsklasse von 100 % auf 85 % gesunken. Damit fällt der Beitrag für die Versicherung in diesem Jahr mit 28,88 € unter die 30er-Marke, die ich letztes Jahr noch überschritten habe!
Und wieder tröstet das Leid der Anderen: Bei meiner Versicherung habe ich aus Spaß einmal nach dem Preis für ein Versicherungskennzeichen geschaut. Dort heißt es:
Leichte Quads und Trikes (z. B. Ape) mit einem Hubraum von maximal 50 ccm und einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h – schon ab 34 €* pro Jahr.
Da steht es nun schwarz auf weiß: Unsere Ape Calessino 200 hat zwar die dreifache „Kraft“ der Ape 50 und fährt immerhin schnell genug, dass man rein rechtlich damit auf die Autobahn darf – aber sie ist immer noch billiger zu versichern als die kleine Ape 50!
Alles in allem reden wir hier nicht von viel Geld: Die Fixkosten für unser Calessino liegen derzeit bei < 6 € pro Monat. Das ist uns den Spaß allemal wert!
Gute zwei Wochen waren wir im Sommerurlaub in Dänemark. Nein, nicht mit der Calessino – sondern mit Kind und Kegel und rund 4 t auf sechs Rädern.
Denkt man bei einer Ape normalerweise an Italien und das Mittelmeer, so war ich echt verblüfft, wie viele Apis wir in Dänemark gesehen haben!
Fast alle waren allerdings Ape 50 und die meisten wohl in der 25-km/h-Ausführung. Ich denke, da geht es um einen Steuer- oder Führerschein-Vorteil in der dänischen Legislatur, den ich im Detail nicht kenne.
Die meisten Apis schienen mir von Fischern als Transportmittel für Netze und Geräte zwischen dem Boot und dem Schuppen benutzt zu werden.
Das Bild oben zeigt eine Ape 50 in Hvide Sande an einer Fischerhütte. Bedenkt man die Nähe zum salzigen Meer, so sieht sie noch verblüffend gut aus. Scheint recht neu zu sein.
Aber auch ältere 50er haben wir gesehen: In Thorsminde haben wir eine Ape 50 gesehen und irgendwo fuhr auch eine rote 50er herum. Zumindest einmal haben wir eine Ape 50 gehört – wenn auch nicht zu Gesicht bekommen.
Westlich von Holstebro hatten wir dann unterwegs eine weiße APE 50 mit Kasten und Werbung für einen örtlichen Betrieb vor uns – auch mit 25-km/h-Schild.
Es scheint also gerade die 25-km/h-Version hier der Verkaufsrenner zu sein.
Zum Schluss der Reise waren wir noch in Lüneburg. Da betreibt das Brauhaus Mälzer diese wunderschön renovierte Ape. Um was es sich dabei genau handelt, habe ich nicht herausgefunden: Es scheint mir wie eine Ape MP 500 mit den schlanken Blinkern an der Kabine. Nur hatten die einen zentralen Scheinwerfer, dort, wo jetzt bei diesem Exemplar die Werbeplakette über dem Kotflügel angebracht ist. Vielleicht hat hier jemand nachträglich eine MP 500 auf zwei Scheinwerfer umgebaut? Oder gab es diese so zu kaufen?
Jedenfalls ein schönes Fahrzeug: Werbewirksam und platzsparend parkt es gegenüber des Brauhauses in einer Nische. Dazu scheint sie auch noch voll funktionsfähig, wenn frisches, leckeres Bier eben mal in Lüneburg irgendwohin ausgeliefert werden muss!
Zumindest glaube ich, dass sie auch wirklich zur Auslieferung genutzt wird, denn warum sollte sie sonst gegenüber vom Brauhaus in der Fußgängerzone stehen? Das Brauhaus ist hübsch genug, um für sich selbst zu werben, und als reiner Werbeträger würde sie dann doch eher woanders in der Stadt geparkt werden.
Was mich nur ein wenig gewundert hat: Wozu trägt diese Ape ein Nummernschild an der Front? Meines Wissens muss sie als Fahrzeug der Kategorie L5e dieses nicht tragen, obwohl ich schon gehört habe, dass einige Zulassungsämter dieses so wünschen. Schade, denn es verschandelt die Rundungen dieser Schönheit ein wenig.
Eine Ape – ja, was ist es eigentlich? Ich vermute eine MP 500, die vom Brauhaus Mälzer in Lüneburg für Werbung und Auslieferung benutzt wird.